Lyrik und Prosa
Gedicht: Manchmal
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

manchmal, wenn ich in meinem bett liege
und leise traenen den stoff meines kissens durchnaessen,
dann denke ich an dich,
dich mit deinen sanften worten,
nicht weinen.

manchmal, wenn ich auf dem stuhl sitze,
den du so mochtest, und mir bilder anschaue,
von dir und von mir,
wie wir zusammen zeit verbrachten,
dann denke ich an dich,
dich mit deinem klaren blick,
nicht schauen.

manchmal, wenn ich spazieren gehe,
in dem park, in dem wir viele stunden verbrachten,
uns beruehrten und kuessten,
dann denke ich an dich,
dich mit meinen gefuehlen,
nur lieben.
 
manchmal_1.jpg 


 ...danke für die Zusendung
 
Gedicht: In Liebe
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

hasse ich mich, für mein Elend, von mir selbst erdacht,
Den guten Geschmack um seine Existenz gebracht.
Brauche euch nicht, seid nur da - bin ich weg,
Für mich die Erlösung, für euch nur ein kleiner Schreck.
Ihr rennt weiter, versteckt euch vor dem Tod... und so,
Glücklich liebt ihr euch, gleicher Gefühle wegen, Abfindung - sowieso

Ich hab´s satt, sagte ich oft - heute läuft´s an mir vorbei
Hab´s gespürt, was ihr meint, hab´s gefühlt, war dabei.
Nicht die Kunst, nicht Philosophie noch ihr,
Gebt mir das, was ich brauche, wenn ich bleiben will - hier.
Im Regen, Schatten, Dunkel, Zuhause, Boden, Dasein,
Gleicher Ort und gleiche Zeit, gleiches Spiel - anderer Verein

Rückblick macht mich krank - dumpfe Vergangenheit,
Eingesperrt, hier drin, nicht nachzuvollziehn - stumpfe Velegenheit.
Erinnere mich, war schön, immer - irgendwann - nicht mehr.
Auch, wenn Er mir hilft, oder Sie - das Es ist leer.
Wandle immer noch wie der Beobachter - erwarte viel zuviel,
davon, was ich wissen müsste - dennoch - das gleiche Spiel!

Es ist also nur in meinem Kopf, der streikt. Dem Wahn verfallen,
Nur weil bettelt, zu leben, soll ich mich an euch krallen?
Gutes tun, der Nachwelt wegen. Nicht für mich, noch euch,
die Gedanken sind zu erbärmlich für die Welt - für euch.
Kein Freund hält ewig - wird Erinnerung - tut weh,
und langweilt später doch - erwarte nichts und geh!
Ich gehe - in Liebe

Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. September 2005 )
 
Gedicht: Frei von Gefühlen
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

frei von gefühlen,
zwischen himmel und erde,
ohne identität und glauben,
verlassen in der dunkelheit.

nirgendwer,
nirgendwo,
nirgendwann,
und kein warum.

gelöst vom körper,
schwebend in einer leere,
die ihre hände
kalt um dein gesicht legt.
frei_von_gefuehlen_1.jpg

 ...danke für die Zusendung.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. September 2005 )
 
Gedicht: Erträglichkeit
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

... die ist mehr
Dein Verlangen werden sie nie verstehn,
Du bist gefangen, das ist dein Problem.
Jahre plagst du dich, durch dein Leben,
Sehr zweifelhaft und aufgegeben,
Hast du dein Nörgeln jederzeit, als die Lösung, die du suchst,
Dich am Ende jedes Tages wieder selbst verfluchst,
Für den Krieg, den sie führen, für ihr blödes Getue
Für die Dinge, die dich nerven, denn du findest keine Ruhe.
Doch Erträglichkeit, die ist mehr!

Ihre Lügen und dein Frust,
Schert es wen, was du tust?
Geordnet leben, das ist ihr Plan.
Und wo ist deiner? Die Chance vertan!
Wenn du zur Schule ihres Lebens gehst
Und den Abschaum in ihren Blicken spürst,
Dann ist es Zeit für dich, zu vergessen,
Sie für diese Qualen zu hassen!
Denn Erträglichkeit, die ist mehr!

Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. September 2005 )
 
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