Bands
Music to Go
Geschrieben von Imperator   
Montag, 14. Januar 2008

Das musikalische Jahr 2007 brachte mir leider nicht den erwünschten Input, wie es noch die Jahre 2004 bis 2006 schafften, dennoch war da eine Band, die zwar nicht dem typischen Britpop, Nuwave oder wie auch immer neologismus-getrieben Genre entsprach, das ich so lange so gern möchte, sondern mit so einem Folkding überzeugte: Es war Beirut, jene New Yorker Band um Musiker Zach Condon, die derart verschiedene Einflüsse harmonieren kann, wie sonst keine Zweite. Beirut, der Name scheint nicht durch Zufall entstanden, schließlich fanden sich auf dem verdammt geilen Debütalbum „Gulag Orkestar“ von 2006 eine Menge Nahostklänge, aber auch so etwas wie eine Unplugged-Stimmung, wie sie wohl nur in meinen Gedanken an das niedergebombte Beirut im Libanon entstehen können. Nun haben die Wunderkinder eine zweite Scheibe fast binnen Jahresfrist nachgelegt, die zwar in die gleiche Kerbe schlägt wie die Erste, was aber nicht umbedingt schlecht ist! Auf "Flying Club Cup" (2007) findet man dann auch den Hit "Nantes" um den es hier eigentlich gehen sollte.

Coffe.gifEs gibt da nämlich einen Musikvideoregisseur, der neue Wege beschreitet, der (wenn denn derartige Musikclips noch im Deutschen Fernsehen laufen würden bzw. überhaupt irgendwelche Musikvideos von irgendeiner Sendeanstalt ausgestrahlt werden würden) dem Zuschauer das Gefühl wiedergibt, im Fernsehen Zeuge eine Live-Konzertes zu sein, eben wieder ursprünglich die Musik, ihre Entstehen und vor allem ihre Wirkung auf Zelluliod dokumentiert - also Musik in Reinform reflektiert. Und dieser Regisseur hat "Nantes" von Berut wie auch die gesamte Platte verfilmt: Zu sehen auf Youtube
Aber auch andere teils sehr berühmte Bands ließen ihre Lieder von diesem Vincent Moon verfilmen. Etwa The Arcade Fire, in einem Fahrstuhl, Tapes'n Tapes spielen ihr auf Platte sensationelles "Insistor" im Pariser Straßenverkehr, I'm from Barcelona auf ner Party den Song "Tree House" oder Architecture in Helsinki einfach so auf der Straße.

Und weil das alles mehr oder weniger unterwegs aufgenommen wird, heißen diese mittlerweile über 60 Videos unterschiedlicher Künstler auch "Take away Show" und trägt dem to-go-Hype der letzten Jahre Rechnung. Runtergeladen werden können die auch noch, in diversen Formaten. Also rauf auf den iPod und ab in die U-Bahn, Straßenbahn.

http://www.blogotheque.net

Es grüßt,

der Dipl. Imp

 
Wie jetzt, Herbst oder was?
Geschrieben von Jule   
Donnerstag, 25. Oktober 2007

Ende Oktober, wenige Tage vor der Zeitumstellung. Grund genug, für Jule den zweiten Teil der Herbstoffensive gerade noch rechtzeitig vor dem Winter der Öffentlichkeit zu präsentieren. Also, weiter gehts in den heißen Herbst - Teil 2 der Tipps zur wechselhaften Jahreszeit von und mit Jule.

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CD-Tipp-Gedankenexperiment
Geschrieben von TL   
Dienstag, 18. September 2007
Peter Pan Speedrock mit "Rocketfuel" aus dem Jahre 1998


Irgendwas bewegt sich hier. Mein Arsch ist es nich. Die Beine ruhen auch, weil ich weniger nervös sein will. Mein Hiiirn...
und da beginnt auch schon das nächste Lied. Doch da bewegt sich trotzdem was! Fühlt sich an, als ob meine Organe sich im Takt mitbewegen wollen. Die Empfindung für die eigenen Organe nennt man übrigens kinästhetisch…
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Leave the Capital
Geschrieben von Jule   
Montag, 20. November 2006
Wer haette das auch ahnen koennen, da stolpert man ahnungslos in seinen Lieblingsclub, um zu coolem Indie weniger cool zu tanzen und dann wird man geradezu genoetigt, sich doch auch noch die Liveband anzusehen. Bei 1£ Aufschlag und einem halbwegs verstandenen Vergleich mit Elbow laesst man sich dann auch ueberreden, murmelt der Mitbewohnerin eine Entschuldigung zu, da man wieder einmal nicht in der Lage war, konkrete Infos ueber den Freitag-Abend einzuholen und dann das:
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