Theatralisch
Gedicht: Frei von Gefühlen
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

frei von gefühlen,
zwischen himmel und erde,
ohne identität und glauben,
verlassen in der dunkelheit.

nirgendwer,
nirgendwo,
nirgendwann,
und kein warum.

gelöst vom körper,
schwebend in einer leere,
die ihre hände
kalt um dein gesicht legt.
frei_von_gefuehlen_1.jpg

 ...danke für die Zusendung.
 
Gedicht: Erträglichkeit
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

... die ist mehr
Dein Verlangen werden sie nie verstehn,
Du bist gefangen, das ist dein Problem.
Jahre plagst du dich, durch dein Leben,
Sehr zweifelhaft und aufgegeben,
Hast du dein Nörgeln jederzeit, als die Lösung, die du suchst,
Dich am Ende jedes Tages wieder selbst verfluchst,
Für den Krieg, den sie führen, für ihr blödes Getue
Für die Dinge, die dich nerven, denn du findest keine Ruhe.
Doch Erträglichkeit, die ist mehr!

Ihre Lügen und dein Frust,
Schert es wen, was du tust?
Geordnet leben, das ist ihr Plan.
Und wo ist deiner? Die Chance vertan!
Wenn du zur Schule ihres Lebens gehst
Und den Abschaum in ihren Blicken spürst,
Dann ist es Zeit für dich, zu vergessen,
Sie für diese Qualen zu hassen!
Denn Erträglichkeit, die ist mehr!

 
Gedicht: Am Ende aller Trunkenheit
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

Am Ende nämlich sagen alle, das war falsch,
wie du und ich so handeln.
Und dennoch ein Gefühl der Widerspenstigkeit,
erfüllt uns hörend ihrer Worte wandeln.
Hass, der ist schon immer fremd,
gewesen uns, wenn wir sie da so stehen sehn.
Und alles andere verschwimmt im Brei
ihrer eigenen Gleichgültigkeit-wir müssen gehn.

Und Trunkenheit spricht aus seinem Munde.
Ich seh, die Menschheit trinket sich zu Grunde.
Und lacht dabei, so sehr, wie ich,
Ich hasse sie und ihn und mich.
Dafür, dass naiv sein cool erscheint,
Der Alkohol die Dümmsten noch vereint.
Ein Bier noch bitte, süffig kalt,
Ich merke schon, mir fehlt derHalt.

Ich torkle jetzt vergnügt nach Haus.
Es ist geschafft, die Musik ist aus.

 
Heimweg.jpg

 

 
Was ihr wollt
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

Da mach ichs mir gemütlich im Sessel der Bühne 602, bin im Vorhinein etwas abgenervt von dem breiten Typen, der mir da die Sicht versperrt.
Egal, ich freu mich auf das neue Stück des Theater am Ring. Und schon gehts los... Gesangseinlage als quasi "Intro".

weiter …
 
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