| Bat For Lashes - Sirenengesang |
| Geschrieben von Jule | |
| Donnerstag, 24. Juli 2008 | |
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In alten Sagen werden Sirenen als halbmenschliche Wesen bezeichnet, die mit betörendem Gesang unglückliche Seefahrer in den Tod zwischen Klippen und Sturmwellen reißen.
Sie kann mit Songs wie "I saw a light" ängstlich, verwirrt und hoffnungsvoll zugleich machen, weiß in "What's a girl to do" nicht, wie man seinem Liebsten das Erkalten der Gefühle erklären soll und befindet sich auf dem jagenden "Horse & I" auf einer traumwandlerischen Mission, die nur sie erfüllen kann. Ihre Texte bewegen sich in den Märchenwelten, in denen die Schatten schwärzer, die Feen gefährlicher sind. Sie erzählt Märchen, wie sie gedacht waren, dunkle aber dennoch verzaubernde Geschichten von einer anderen Welt, die unserer doch so ähnlich ist. Sie verführt mit fein gewobenen Songs und ihrer Sirenenstimme. Ob live oder auf Platte, diese Frau sollte man im Auge und im Ohr behalten, vielleicht sollte man sich aber doch an den Schiffsmast binden lassen, um ihr nicht zu erliegen. Ob nun im Video... http://de.youtube.com/watch?v=n1wnOUH2jk8 oder live, Bat For Lashes ist immer ein Erlebnis Horse & I (live) : http://de.youtube.com/watch?v=kUy_bEe9KAE Nächster Beitrag: Jubiläen und andere wiederkehrende Veranstaltungen |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 11. September 2008 ) |

Heutzutage, nach einigen Jahrhunderten in denen sich das Frauenbild ein wenig gebessert hat, sind Sirenen vorwiegend Songwriterinnen, die uns mit ihrem Gesang zwar betören, aber (hoffentlicht) nicht mehr umbringen. Da wäre die Mutter aller Indiesirenen Kate Bush, aber auch Tori Amos oder die bissige kleine Schwester Björk gehören dazu. Seit 2006 hat sich eine weitere Überirdische in den Reigen gesellt. Bat For Lashes. Mit weltlichem Namen auch als Natasha Khan bekannt, erzeugt die Britin Klangwelten die an verzauberte Wälder, Sagen und Irrlichter erinnern. Ihre Stimme ist fesselnd, die Liebe zu musikalischen Details faszinierend. Bat for Lashes liebt es, jeden ihrer Songs aus den unterschiedlichsten Klängen zusammen zu weben. Wer sie und ihre Band, The Blue Dremas einmal live erlebt hat, weiß, dass Instrumente auf der Bühne wie im Fluge ausgetauscht werden, Geige, Klarinette, Gitarre, Trombone, Drums, Pauken, Hammond Orgel und Instrumente die man Marxophone, Vibraphone und Autoharp nennt. Das Alles nimmt nie überhand, sondern steigert sich fast unscheinbar von leise gewisperten Tamborinen zu einer waren Kakophonie an Paukenschlägen, immer wieder durchdrungen von der einzigartigen Stimme Natasha Khans, die den mythischen Bildern in ihren Songs Leben einhaucht....