| Das neue Gold des Orients |
| Geschrieben von Imperator | |
| Donnerstag, 12. Februar 2009 | |
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Neulich im Teletext: „Ist der EURO noch zu retten? Der Tele-Ted auf Seite 345...“ Einmal abgesehen davon, dass das Wort TED schon in den Achtzigern als altmodisch galt und kein Showmaster auf der Welt (ausgenommen Frank Elstner) diesen Begriff noch nutzt, ist die Schlagzeile im Teletext vor ein paar Tagen als Spiegelbild unserer derzeitigen Verunsicherung nicht besser geeignet. Der Euro, der iPod unter den Währungen, soll ernsthaft in Gefahr sein? Wirklich? So groß ist die Verunsicherung. Und die Banken versenken immer mehr Milliarden. Es sind mittlerweile so viele Milliarden, dass die Presse schon das Wort Billionen vergessen hat. Man redet nur noch von Tausend Milliarden. Damit es noch mehr klingt. Nun gut, es gibt derzeit zwei Probleme: 1. Den Banken geht das Geld aus und zweitens die, die das Geld haben (Verbraucher) wissen nicht mehr, wohin mit der Kohle. Für beide Probleme gibt es jetzt die Lösung, so wie hier, in der Stresemannstraße in Hamburg:
Die Idee ist grandios, findet auch die Kulturbande als unabhängiger Finanzberatungsverein für Angestellte und Geknechtete!
Das Zeug zum „neuen Gold“ jedenfalls haben die Orientteppiche. So lässt sich selbst vom geschundenen Börsen-Laien ganz einfach der Wert eines Teppichs festlegen, indem man die Knoten pro m² zählt. Alle Teppiche mit weniger als 1 Millionen Knoten pro Quadratmeter sind Ramsch, alle über 2 Millionen echte Wertanlagen. Doch wie in jedem guten Märchen lautern auch im Teppichhandel die Bösewichte an jeder Ecke. Damit die vermögenden Leser der Kulturbande nicht ihre Ersparnisse in lausige Ware investieren, gibt es im Internet viele gute Ratgeberseiten, zum Beispiel die hier. Bleibt nur die Frage nach der Verzinsung: „Was bringt die Anlage Orientteppich bei 3 Jahren Laufzeit?“ Nun, 3 Jahre sind für Qrientteppiche nichts! Da kann man auch 25 Jahre drauf Laufen. Die ersparten Ersatzkäufe sind der wahre Mehrwert, der Return on Investment! Rechnen Sie das einmal durch... Ihr Dipl.Imp Vorheriger BeitragHans-Walter Vogelmeier Nächster Beitrag: Jahresabschluss 2008: Von der Krise hart getroffen |
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