| Ein chinesischer Traum auf 4 Rädern |
| Geschrieben von Imperator | |
| Mittwoch, 3. Juni 2009 | |
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Übergewicht ist ein Privileg der Diktatoren. Kim Yong-il etwa oder Simbabwes Mogabe. Während hierzulande Schmidts und Müllers neidvoll zum Body-Maß-Index der Nordkoreaner herüber schielen, weil die Dicken getrieben durch die mächtige Textilindustrie ein schlechtes Gewissen durch den indoktrinierten Fitnesswahn bekommen haben, nur weil Thailändische Kinder sich einfach nicht vorstellen können, wie fett Europäer und Amerikaner tatsächlich sind, spielen andernorts ganz andere Probleme die Hauptrolle. In Simbabwe etwa fragt sich der Diktator beinahe täglich, wie er seine dicke Plauze von Township A zu Ghetto B bewegen soll. Jahrelang tat er das in einem Mercedes S 500, nun endlich gibt es eine luxuriösere Gondel:
Ein Thron auf 4 Rädern, in der Sonderausstattung auch mit einem roten Knopf zum Atomwaffenabschuss oder in der afrikanischen Extraausstattung, Wandhalterung für die vergoldete Peitsche, lieferbar. Nun ist diktieren endlich noch bequemer – Gott sei dank, man befürchtete schon, die ausgehungerte Bevölkerung würde die Stagnation ihrer Lebensqualität bemerken. Der neunmalkluge Volksmund taufte dieses Gepferd bereits Lolls Loyce, da er stets die Angewohnheit hat, jede noch so billige Steilvorlage verwerten zu müssen, bis es selbst bei der montäglichen Skatrunde in Offenburg angekommen ist, dass die bösen Chinesen alles kopieren, was der tüchtige Europäer aufwendig erfand. Hier also neues Futter für das nächste Reizen. Doch nicht jeder der mauligen Steuerzahler weiß, dass auch Europäer in den 60ern oder Japaner bis weit in die Neunziger schamlos kopierten, bis sie die Balken biegten. (Link)Kreativität bedingt nunmal Verstehen. Vielleicht dauert es nicht mehr lange, bis Chinesische Autos und Kultur uns Europäer begeistert. Für den mittelreichen Fettsack jedenfalls bietet der Geely Ge jetzt schon den größten Benefit, der er sich vorstellen kann, einmal abgesehen von einem Käsekreiner Hotdog mit SchniPo-Schranke. Schönen Gruß, Ihr Dipl.-Imp. Vorheriger BeitragDie Große Kulturbande Volkszählung und Zufriedenheitsbefragung Nächster Beitrag: Scheinaufschwung Ost |
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