Der Haschisch-Club - ein literarischer Drogentrip
Geschrieben von Thomas   
Dienstag, 27. September 2005
HaschischClub.jpg"Der Haschisch-Club" oder auch Club des Hachichins ist eine "lockere Versammlung von Boheme-Künstlern", die sich um 1840 allwöchentlich im Hôtel Pimodan in Paris treffen. Zu ihrer Inspiration nehmen die Herrschaften nun verschiedenste psycholaktive Stoffe, kurz Drogen, ein. Zu den Mitstreitern gehören unter anderem Balzac, Baudelaire und Flaubert.
Im Groben ist das Buch eine Zusammenstellung literarischer Ergüsse solcher Schreiberlinge, die ihre Drogenerfahrungen niedergeschrieben haben. Im Buch zu finden sind unter anderem Erfahrungsberichte von Mark Twain, Marco Polo, Sigmund Freud oder auch Leary. Andersartige Wahrnehmung und Selbstreflektion während eines "Trips" werden von den Autoren sehr interessant beschrieben. Die sprachliche Gestaltung ist dabei sehr vielseitig. Teilweise hochlobend, zum Teil aber auch sehr kritisch berichten die Verfasser über die unterschiedlichsten Drogen.
Absolut lesenswert für jeden! Selbst für diejenigen unter euch, die Drogen niemals probieren wollen.

"Der Haschisch-Club"
Herausgeber: Ulf Müller / Michael Zöllner
Tropen Verlag 2002


Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. September 2005 )