Gedicht: Am Ende aller Trunkenheit
Geschrieben von Thomas   
Montag, 26. September 2005

Am Ende nämlich sagen alle, das war falsch,
wie du und ich so handeln.
Und dennoch ein Gefühl der Widerspenstigkeit,
erfüllt uns hörend ihrer Worte wandeln.
Hass, der ist schon immer fremd,
gewesen uns, wenn wir sie da so stehen sehn.
Und alles andere verschwimmt im Brei
ihrer eigenen Gleichgültigkeit-wir müssen gehn.

Und Trunkenheit spricht aus seinem Munde.
Ich seh, die Menschheit trinket sich zu Grunde.
Und lacht dabei, so sehr, wie ich,
Ich hasse sie und ihn und mich.
Dafür, dass naiv sein cool erscheint,
Der Alkohol die Dümmsten noch vereint.
Ein Bier noch bitte, süffig kalt,
Ich merke schon, mir fehlt derHalt.

Ich torkle jetzt vergnügt nach Haus.
Es ist geschafft, die Musik ist aus.

 
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. September 2005 )