Gedicht: Freundschaft
Geschrieben von Constanze K.   
Dienstag, 8. November 2005
  Freundschaft


Das abendliche Licht, die Sonne stirbt, wie am Tag zuvor,

die Schatten der Nacht warten in den Ecken, geöffnet das nächtliche Tor.

Die Stille hält Einzug, doch vollkommen ist sie nicht,

das Wispern so leise, nirgendwo Licht.


Alleine durch die Straßen, verfolgt von den Geistern der Nacht,

mit der Einsamkeit im Herzen, von irgendwo her eine Stimme, die lacht.

Verspottend und herzlos, erquickt sich an dem Leid,

doch spricht aus ihr der blanke Neid.


Auf dem Weg durch die Dunkelheit, sie ist ganz allein,

der blanke Hass, wird immer einsam sein.

Doch ich habe euch, die Freundschaft leitet mich,

bin ich einsam, denke ich an dich.


Ihr seid es, die mich immer begleiten, stets noch vorn gerichtet der Blick.

Durch alles Dunkel, nie alleine, leitet auch ihr mein Geschick.

Durch euch weiß ich immer, ich kann alles schaffen,

da kann im Schatten sonst wer lachen.


Selbst jetzt, wo wir alle auseinander gehen,

kann ich trotzdem unsere enge Bindung sehen.

Auch wenn ihr nicht hier seid, in meinem Herzen ist euer Platz.

Dort seid ihr immer willkommen, behütet wie ein Schatz.


Denn genau das ist es, Freundschaft genannt, auch in weiter Ferne,

kann immer an euch denken, wenn ich allein bin, betrachte die Sterne.

Dann denke ich an euch, ihr seht sie genauso wie ich.

Und in dem Moment der Gedanke von uns: „Ich denke an dich!“





Constanze K.

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. November 2005 )