hasse ich mich, für mein Elend,
von mir selbst erdacht,
Den guten Geschmack um seine Existenz gebracht.
Brauche euch nicht, seid nur da - bin ich weg,
Für mich die Erlösung, für euch nur ein kleiner Schreck.
Ihr rennt weiter, versteckt euch vor dem Tod... und so,
Glücklich liebt ihr euch, gleicher Gefühle wegen, Abfindung
- sowieso
Ich hab´s satt, sagte ich oft - heute läuft´s an
mir vorbei
Hab´s gespürt, was ihr meint, hab´s gefühlt,
war dabei.
Nicht die Kunst, nicht Philosophie noch ihr,
Gebt mir das, was ich brauche, wenn ich bleiben will - hier.
Im Regen, Schatten, Dunkel, Zuhause, Boden, Dasein,
Gleicher Ort und gleiche Zeit, gleiches Spiel - anderer Verein
Rückblick macht mich krank - dumpfe Vergangenheit,
Eingesperrt, hier drin, nicht nachzuvollziehn - stumpfe Velegenheit.
Erinnere mich, war schön, immer - irgendwann - nicht mehr.
Auch, wenn Er mir hilft, oder Sie - das Es ist leer.
Wandle immer noch wie der Beobachter - erwarte viel zuviel,
davon, was ich wissen müsste - dennoch - das gleiche Spiel!
Es ist also nur in meinem Kopf, der streikt. Dem Wahn verfallen,
Nur weil bettelt, zu leben, soll ich mich an euch krallen?
Gutes tun, der Nachwelt wegen. Nicht für mich, noch euch,
die Gedanken sind zu erbärmlich für die Welt - für
euch.
Kein Freund hält ewig - wird Erinnerung - tut weh,
und langweilt später doch - erwarte nichts und geh!
Ich gehe - in Liebe
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