| Der verdammte Teppich... |
| Geschrieben von Imperator | |
| Donnerstag, 12. August 2004 | |
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„Der verdammte* Teppich** hat das Zimmer*** erst richtig**** gemütlich***** gemacht!“ Anmerkung: * verdammt, dachte auch die junge Frau neben mir an der Zapfsäule 7. Hätte sich auch bei mir nach dem Tanken der Tankzapfen vom Gestell gelöst und wäre dann gegen das neue Auto gefallen und unglaublich große Katzer hinterlassen, würde ich sicher auch nicht anders reagieren. Manchmal hat man eben kein Glück und dann kommt meist auch noch Pech dazu... ** Teppich, unverzichtbar in jeder Wohnung dachte sich auch ein junger Rostocker, der den großen Schritt in die Selbstständigkeit wagte und ein Zimmer in der Innenstadt anmietete. Da sein Gelbbeutel schmal, aber die Euphorie groß war, beschloss er mit seinem Kumpel den Umzug aus dem elterlichen Kinderzimmer auf eigene Faust zu organisieren. Doch dies gestaltete sich schwierig, da er und sein Kumpel über keinerlei Mobilität in Form eines Autos verfügten. So wurde der geliebte Teppich, ein Schrank und die unverzichtbare Matratze prompt in die Straßenbahn geladen und zum neuen Heim gefahren. Wie es dem einzigen Menschen, der einen Umzug mit den öffentlichen Verkehrsmitteln plante, geht und ob er für die Einrichtungsgegenstände ein erhöhtes Beförderungsentgelt berappen musste, bleibt an dieser Stelle ungeklärt... *** das Zimmer in dem ich wohne hat schon vieles gesehen, aber die letzte Party in Stralsund setzte den vergangen 2 Jahren die Krone auf. Mittwoch 7:27 Uhr MEZ – Wir sitzen nach einer durchzechten Nacht auf dem Fensterbrett eines fünfgeschossigen Wohnhauses. Die Nachbarin beschwert sich über zu laute Musik. Der viele Alkohol lasst meine Sinne benebeln und führt ungebremst in die bedingungslose Kapitulation. Ich schlafe noch im Sitzen ein. Das Ende einer Party mit einem zertretenen Fahrrad, einer aufgerissenen Dorfschönheit und dem Gefühl, dass die Nachbarn zwar heute die Hölle auf Erden erleben mussten, aber für die nächsten 6 Monate Ruhe haben werden. **** richtig billig war die Arbeitskraft, die ein Teil der Kulturbande zur Hanse Sail leistete. Nach 5000 eingewiesenen Autos kann ich mittlerweile die verschiedenen Autohersteller am Geruch und Geräusch der Klimaanlagen erkennen. Neben dem Hungerlohn, lernte ich eine ganze Menge Sachsen kennen, die besser parken als Nordrhein-Westfälener. ***** gemütlich ging es auch am vergangenen Samstag im M.A.U.-Club zu. Die LOHRO-Party mit DJs wie Kemper vom Immergut oder Alex aus Magdeburg war brechend voll und geil. Die Musik überzeugte, die Menschenmenge im MAU überraschte und der Alkohol übermannte. Alles was eine gute Party braucht. In diesem Sinne, lasst uns konsumieren für den Aufschwung des Binnenmarktes, lasst uns feiern, für die Belebung des Einzelhandels. Mit freundlichen Grüßen Imperator Vorheriger BeitragEin vergessenes Genre - Berufsbeschreibende Musik Nächster Beitrag: Kulturbande.de empfiehlt John F. Kerry |
