| Kurznachrichten aus Rostock |
| Geschrieben von Imperator | |
| Mittwoch, 24. November 2004 | |
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Polizei warnt: Komiker unterwegs (Kulturbande.de) Seit einigen Wochen treibt ein Komiker sein Unwesen im Rostocker Überseehafen. Fahrgäste des hiesigen Verkehrsunternehmen RSAG machten darauf aufmerksam, dass an der weißen Wand einer Haltestelle folgender menschrechtsfeindlicher Spruch geschrieben steht: „Wer das liest, steht in meiner Pisse“ Fahrgäste und vorbeigehende Skandinavier fühlen sich persönlich bedroht. Die Polizei gibt allerdings Entwarnung. Die unter diesem Satz befindliche Pfütze besteht ausschließlich aus Regenwasser, wie wissenschaftliche Untersuchungen am frühen Montagabend ergaben. Unterdessen schaltete sich die Menschenrechtsorganisation „Human Watch“ ein und kündigte umfassende Untersuchungen des Vorfalls an. „Das so etwas auch immer in Ostdeutschland passieren muss. Eine besorgliche Tendenz.“, fügte ein aufgebrachter Mitarbeiter der Organisation hinzu. Selbst nach mehrmaligem Überweißen der Wände schimmert der Satz deutlich durch. Es muss demnach mit einer Spezialfarbe gearbeitet worden sein. Berichte, die eine Verbindung zum islamistisch motivierten Terrorismus ziehen, wurden allerdings dementiert. Man vermute vielmehr osteuropäische Menschenhändlerringe hinter dieser Aktion. „Es liegt hier Tatbestand des versuchten Totschlags vor, nachdem eine Frührentnerin beim Entdecken des Spruchs der Atem wegblieb“ belehrt die Polizei mögliche Trittbrettfahrer. „Wer ähnliches an irgendwelche Wände schmiert, muss mit Konsequenzen rechnen!“, so der Hauptwachtmeister. Der Tatort wurde unterdessen weiträumig abgesperrt. Ikea sorgt für Wirbel (Kulturbande.de) Der Einrichtungsmarkt in und um Rostock wird kräftig vermöbelt. Der schwedische Möbeldiscounter „Ikea“ ist an einer Niederlassung in Rostock interessiert. Das bestätigte die Konzernleitung vergangene Woche. Im Gespräch sei unter anderem das Gewerbegebiet Brinkmannsdorf, wo bereits Mediamarkt eine Niederlassung betreibt. Allerdings wird mit weiteren Städten verhandelt, wie eine Rostocker Tageszeitung berichtete. Ein Mitarbeiter des Möbelkonzerns „Höffner“ teilte Kulturbande.de vertraulich mit, dass vermutlich Mitte der Neunziger Jahre der Landesregierung ein Handgeld gezahlt wurde, dass den Schwedischen Möbelkonzern eine Ansiedlung in Mecklenburg-Vorpommern erschweren sollte. Scheinbar reichte dieses Handgeld von „Höffner“ nur 10 Jahre. Nach erfolgreicher Bauvoranfrage ist allerdings nicht vor 2006 mit der Eröffnung eines Ikeamarktes zu rechnen. Erprobungsversuch gescheitert. (Kulturbande.de) Die ehemaligen Kinodiktatoren Kieft&Kieft, dessen Gesellschaft mit einer Anderen fusionierte, teilte gestern mit, dass die Einführung von Unterbrechungen während eines Kinofilms gescheitert ist. Das ausschließlich in Rostock durchgeführte Pilotprojekt sei nach Auswertung der Umfrageergebnisse nicht in Deutschland umsetzbar. Die Pausen sollten entgegen vieler Meinungen nicht die Verkaufszahlen von Popcorn&Co erhöhen, sondern vielmehr Ruhe in die Kinosäle während der Vorstellung bringen, beteuerte das Unternehmen. Bei Tierärzten geht die Angst um (Kulturbande.de) Eine Überfallserie auf Tierärzte erschüttert Rostock. Wie schon vor wenigen Wochen ist ein weiterer Fall eines bewaffneten Raubüberfalls bekannt geworden. Demnach dringt ein Mann Mitte 30 in die Praxen ein und fordert ein bestimmtes Arzneimittel. Die Opfer werden anschließend gefesselt und im Behandlungsraum eingeschlossen. Die Polizei geht von einem Serientäter aus, der offenbar aus der Landwirtschaftsbranche stammt. Vorheriger BeitragDas Grauen hat einen Namen, FC Hansa Rostock! Nächster Beitrag: Warum Rostock blüht, wenn auch nur als Nachtschattengewächs |
