| Lance und Ulle |
| Geschrieben von Imperator | |
| Montag, 15. August 2005 | |
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Ein ehrgeiziger Sportler kämpft sich an die Spitze der Straßenradfahrer, erkrankt an Hodenkrebs und kommt nach 2 Jahren Pause wieder. Um sich zu rächen! Und das macht er nun schon seit 7 Jahren mit bemerkenswerter Konstanz. Gott sei dank, hat er sich nun endlich aus seiner aktiven Radsportkarriere verabschiedet. Jan Ullrich hingegen wird vor jeder Tour Übergewicht vorgeworfen. „Seine lebensleichte Einstellung haben ihn schon mehr als einmal den Weg zum Erfolg verbaut“; wird da geschrieben. Und selbst „Cancer-Lance“ sagte noch vor der Tour: „Wenn Ullrich in meinem Team wäre, würde ich genau an diesem Problem ansetzen.“ ![]() Und als ob Ullrich die erneut drohende Niederlage gegen den Dauerkonkurenten Armstrong ahnte, inszenierte er noch vor offiziellem Start der Tour einen spektakulären Unfall - damit war klar: "Ullrich geht geschwächt in den Prolog." Da liegt dann die Vermutung nahe, sich selbst zu verstümmeln, um später einen guten Grund für sein Versagen bringen zu können! Und wieder wird der Zuschauer Zeuge der Demütigung Ullrichs und der Wandel zum Kampfschwein gegen Ende der Tour. Aber zum Titelaspiranten wird Ullrich wohl nie wieder gehören... Das hat auch Lance Armstrong auf dem Siegertreppchen richtig bemerkt, als er sein Karriereende verkündetet und folgende Worte an seine Mitstreiter auf Platz 2 und 3 richtete: "Jan, du hast die Messlatte führ mich immer sehr hoch gelegt. Es hat Spass gemacht, einen solchen Gegner zu haben. Und du Ivan (Basso), dir gehört die Zukunft der Tour de France!" - Peng, was für eine schallende Ohrfeige an Ullrich. Der große Meister traut ihm keinen weiteren Toursieg zu. Das musst Ullrich erst einmal verkraften und genehmigte sich anschließend auf Armstrongs Privatparty "das ein oder andere Gläschen". So schrieb er es in seinem Tourtagebuch für die OZ. Und damit wir Rostocker nicht denken, unser Jan könnte seine Heimat vergessen, spendetet er die Gage für das Tagebuch an Sportvereine in Rostock. Ganze 750€. Mit freundlichen Grüßen, der Imperator und das Festivaldurchlauchte Schattenkabinett Vorheriger BeitragWenn Männer Bier trinken... Nächster Beitrag: Nach der Wahl ist vor der Wahl,... |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. Oktober 2005 ) |

