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Alles begann nach 6 Stunden vorkochen für das Hanffest. Meine Klamotten rochen nach Gemüse-Pfanne und ich hatte klebrige Hände. Es war Freitagabend um 2 Uhr. Das M.A.U lud zum allgemeinen Tanz und die Kapelle "Virginia Jetzt!" spielten zuvor.
Ich war guter Laune, schließlich haben wir beim Kochen raue Mengen Bier getrunken und da sah ich, wie im M.A.U-Prospekt prophezeit, Rocco Klein. Der Mann, der Markus Kafka erfand. Rocco war lange beim Musiksender VIVA II und moderierte Tag ein Tag aus die News.
Das morgige Hanffest machte mir schon Sorgen, schließlich war www.Partymob.de für die Verpflegung der Besucher zuständig. Der Plan war denkbar einfach. Verkaufe einen Reistopf namens "Gemüse-Orgasmus" und bringe den besten White Russian der Stadt unters Volk.
Doch fehlte wie so häufig auf solchen Festen die Prominenz. Ich sah zum DJ-Pult. Und ich sah Rocco.
Leichten Fußes schwang ich mein Körper zum Pult, manche behaupten ich hätte einen feisten Körper, was selbstverständlich Bull-Shit ist und wünschte mir ein Lied. Dummerweise liefen bereit die von mir favorisierten Ramones und so drohte die Situation ins Lächerliche zu geraten.
Ich fragte ihn, ob er morgen Nachmittag schon etwas vor hätte und eventuell Lust auf das erste Hanffest Rostocks hätte.
Seine Antwort war Staatsmännisch: "Was krieg ich dafür?"
Ich sagte: "Ein White Russian und ne Chinapfanne. Mehr kann ich nicht bieten, schließlich sind wir hier im Osten und Du weißt doch, wir haben hier nicht so viel…"
"OK, hier meine Nummer. Ruf mich einfach morgen noch mal an."
Aber nicht vor 14 Uhr, waren seine Auflagen. Kein Problem, denke ich.
14 Uhr des nächsten Tages war die Lage äußerst angespannt. Die Stände, die Partymob aufzustellen hatte, waren noch nicht aufgebaut, es fehlte an allem, was zum Verkauf einer Gemüsepfanne nötig war und ich hätte klebrige Hände. (schon wieder, wohl bemerkt!) Und in all der Hektik und in aller der Aufregung vergaß ich ihn anzurufen.
16 Uhr Ortszeit griff ich zum Handy und wider erwarten hatte er Zeit und Lust als persönlicher Gast von Partymob.de diese Veranstaltung zu besuchen.
Ich holte ihn ab und wir schnackten über Krieg und Zerstörung und tranken White Russian und gingen unsere Wege und trafen uns wieder und schnackten und gingen unsere Wege und... Nach ein paar Stunden bedankte er sich für die Gastfreundschaft, wie es sich für Halb-Prominenz gehört und lief zum M.A.U.
Etliche Fotos wurden geschossen und der Verkauf des White Russians boomte. Nach dem Feste brachte ich mit meinen stark angetrunken Freunden die geliehen Pavillons zurück und wir machten uns auf den Weg ins ST.
Ich war müde und abgespannt, denn ich arbeite ja nicht so häufig und wollte das Etablissement verlassen.
Rocco Clein lief mir über den Weg. Wir schnackten kurz, zum erstaunen einiger Gäste und gingen wie immer unsere Wege.
Bilder im Galeriebereich!!!!
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