| Rostock Rising No. I |
| Geschrieben von Imperator | |
| Dienstag, 12. Juni 2007 | |
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Mal ehrlich, wer hat nicht daran geglaubt, dass die sympathische Hansestadt an der Warnow in den letzten 15 Jahren deutlich unterbewertet war. Erst nahmen sie uns den Status Landeshauptstadt, dann den steuerlich äußerst lukrativen Speckgürtel, zuletzt war von Zwangsverwaltung Rostocks aufgrund der desolaten Haushaltssituation die Rede. Nun haben die Rostocker ein starkes Argument um Landesfördermittel: Die Bevölkerung wächst, konstant seit 4 Jahren, im Kalenderjahr 2006 um 530 Personen, im Wanderungssaldo (Zuzüge minus Fortzüge) gar um 800 Personen.
Und die Zeichen für weiteres Wachstum stehen gut und der Verdacht liegt nahe, dass Universitätsstädte der Abwanderung standhalten können. So plant die Uni Rostock für weiteren Zufluss an Studenten die Philosophische Fakultät ohne Zugangsbeschränkung zu gestalten.(alle Studiengänge ausgenommen Theologie sind NC-beschränkt) Das Studentenwerk Rostock sieht sich angesichts der jahrelangen Jubelgesänge der Studenten ermutigt, eine neue Hauptmensa zu bauen. Standort: Ulmenstraße in der ehemaligen Orthopädie der Uniklinik. Seit dem 10.Juni hat es die Deutsche Bahn AG endlich geschafft, dem gebührenden Respekt vor der Stadt, ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung in Mecklenburg-Vorpommern nachzukommen und bietet nun eine ICE-Verbindung zwischen München – Leipzig – Berlin – Rostock(Hbf) und Warnemünde an. Das war schon lange überfällig. Zudem nahm gleichzeitig der Interconnex die bewährte Strecke Leipzig – Rostock – Warnemünde wieder in Betrieb. Auch städtebaulich kommt man langsam voran in Rostock. So wurde die Holzhalbinsel im Stadthafen zur Bebauung freigegeben. Dort entstehen teure Wohnungen und Gewerbeflächen. Der lange sträflich behandelte ehemalige Friedrich-Franz-Bahnhof/Güterbahnhof wird zu exklusiven Reihenhäuser umgebaut, Technologiepark Warnemünde, KTC Innenstadt und so weiter – wie es in Rostock mit ein bißchen mehr Mut aussehen könnte, hat die Kulturbande bereits gezeigt. Ob der wirtschaftliche Aufschwung und die seit 1995 niedrigste Arbeitslosenquote in Rostock (15,7%) anhalten bzw. abgebaut wird, zeigt die Zukunft. Aber wir sind auf dem Weg, Freunde in die erste Liga Deutschlands! Mit freundlichen Grüßen aus der Boom-City, Vorheriger BeitragEs stinkt in Rostock!! Nächster Beitrag: Krawall und Remmidemmi |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 12. Juni 2007 ) |

Wir wussten es schon im Februar, jetzt hat auch das