The World is changing...Männer werden überflüssig
Geschrieben von Imperator   
Dienstag, 10. Januar 2006

Die Frage ist so alt, wie die Menschheit: „Hä - Was soll das?“

Dass Männer stärker als Frauen sind, wurde eigentlich immer als ein Manifest der Evolution gesehen, ähnlich dem Energieerhaltungssatz oder den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung. Aber die Welt ändert sich.

Wo früher noch eine gesunde Unterdrückung der Weiblichkeit herrschte, wo Mann noch Männersachen machte und Penisneid noch als Futterneid interpretiert würde, da waren die Rollen der zwei Geschlechter klar verteilt. Er riskiert sein Leben für eine Hand voll Proteine, tierische Fette und eine geregelte Erbfolge, sie hält die Bude sauber und passt auf, dass niemand was klaut. Eine einfache und grundsolide Geschlechtertrennung.

Heute ist das ein wenig anders. Der Mann wird zukünftig überflüssig! Die Entwicklung der Frau verdeutlicht dies an wenigen Meilensteinen:

 

  1. Frauen dürfen wählen gehen (in der Schweiz übrigens erst seit 1974!)
  2. Die Entwicklung der modernen Verhütung
  3. Die künstliche Befruchtung.

Mit dem Frauenwahlrecht gestand erstmals der Mann eine gewisse Gleichstellung der Geschlechter ein. Das starke und das zarte Geschlechte gelten nunmehr vor dem Gesetz als gleich. Heute ist das Resultat dieser folgenreichen Entscheidung als „Frau Bundeskanzlerin“ anzusprechen.

Die Pille, als Verhütungsmittel Nummer 1 hatte allerdings wesentlich größere Einschnitte in der Macht des Mannes zur Folge. Denn nun war die Frau erstmals in der komfortablen Lage, über Nachwuchszuwachs zu entscheiden. Vorher übernahm dies die Natur. Der Mann brachte in das Joint-Venture lediglich Millionen von Spermien ein. Wenn nur einer der Burschen kräftig genug war, die Eizelle zu finden und zu befruchten und die Partnerin zeitgleich empfänglich war, konnte konkret die Einrichtung des neuen Kinderzimmers geplant werden. Nach der Pille erfüllt zwar der Mann seine Gott gegebene Rolle, die Frau entscheidet lieber selbst.

Die künstliche Befruchtung hat uns Männer endgültig den Dolch in den Rücken gerammt. Denn jetzt ist die Frau nicht nur in der Lage, über den Zeitpunkt einer Schwangerschaft zu entscheiden, nun kann sie sich auch noch das Spermium aussuchen, was sie später als Kind bezeichnen will. In einem Ejakulat des gesunden Mannes befinden sich 100 Millionen Spermien. Und damit auch theoretisch 100 Millionen Befruchtungen. Abgesehen von dem unvorstellbaren genetischen Gau, erlangt der Spruch „Schlage nie ein Kind, denn es könnte von dir sein“ eine völlig neue Bedeutung.

Angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklung stellt sich natürlich die Frage, wie die Zukunft aussehen wird?

Nunja, eines steht fest: Der Mann wird nebensächlich. Er wird auf die „Manneskraft“, die zu diesem Zeitpunkt sicher einen anderen Namen erhält, reduziert. Da Frauen nachweislich Machtbesessener sind als Männer, werden sie auch unter dem Mikroskop dafür sorgen, dass nur Töchter geboren werden. Eine im Aufbau befindliche Samenbank enthält wahrscheinlich schon heute Milliarden potentieller Geburten, die die Arterhaltung der Frau auf Hunderte von Jahre sicherstellt.

Das zieht im Wesentlichen folgende zwei Konsequenzen nach sich:

  1. Männer werden spätestens 2095 in einer gesellschaftlichen Stellung, wie sie im Film „Planet der Affen“ ähnlich beschrieben ist!
  2. Die Sorte von Männern, die bis dahin unter der Schreckensherrschaft der Frauen noch nicht schwul geworden ist und eine Mindestanziehung zum weiblichen Geschlecht verspürt, wird gewissenlos als Samenspender missbraucht. Allerdings nur unter der Voraussetzung, eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Herrn Clooney zu haben.

Wenn es so eintreten sollte, und ich zweifele nicht daran, werden wir Zeuge eines gewaltigen Scherzes der Geschichte: Erst machen wir Männer die Welt bewohnbar, beherrschbar und sicher, tragen den Müll runter und streichen noch schnell die Tapete und dann kommen die Frauen, nörgeln rum und rotten uns aus. 

 

MfG

 

Imperator

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. August 2006 )