| Time to go, Herr Pöker |
| Geschrieben von Imperator | |
| Freitag, 24. September 2004 | |
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Als er diese Stadt 1990 als ÖTV-Offizieller betrat und nur fünf Jahre später zum Oberbürgermeister gewählt wurde, hätte er sich niemals nicht träumen lassen, dass ihn eines Tage eine Lotto-Toto Angestellte des Ladens verweisen würde. Die Rede ist von unserem geschätzten Arno Pöker, der seit dem ich logisch-komplex denken kann, OB der Stadt Rostock ist. Vielmehr war er es!
Auch die Polit-Experten der Kulturbande haben sich Gedanken zum Thema gemacht. Wer ist kompetent genug, dass 100 Millionen-Haushaltsdefizit zu verwalten, wer bringt genügen Kontakte mit, wer kann mit der zersplitterten Bürgerschaft umgehen und ist zudem Publikumsliebling? Die Entscheidungsfindung erschwerte sich dramatisch als Mike Werner (parteilos) sich einer Kandidatur mit fadenscheinigen Ausreden entsagte. Und so greift die Kulturbande auf einen alten Bekannten in neuem Gewand zurück. Da das mit CDU-Größen hier im Nordosten schwierig ist und eine ganze Menge Menschen radikal wählen und sowieso mehr auf Partys rumhängen als Parteiprospekte zu lesen, haben wir uns entschlossen, Helmut Kohl zum Wahlantritt zu bewegen. Allerdings nicht in seiner ursprünglichen Art. Wie unten im Bild verdeutlicht, werden wir ein umfassendes Imageprogramm anwenden und den Altkanzler in einen großen Kämpfer mit Sozialbewusstsein umändern! Das sichert uns die Stimmen sowohl bei konservativen wie auch sozialdemokratischen, bei allen linken und rechten, bei gelb und grünen Wählern. Toll. Auf eine bessere Zukunft der Stadt trinkt: Der Wahlkampfberater von Arni Schwarzenegger Herr Imperator und das Polit-SchattenkabinettVorheriger BeitragHochkonjunktur: Chinescher Pöbel Nächster Beitrag: Olympia 2004 Spektakel der Ausreden |

Als ich neulich durch die Straßen dieser Stadt flanierte, wurde mir eine ganz besondere Ehre zuteil. Mich (einem armen Praktikanten und mittellosen Studenten Anm .d. Red) lauerte eine Gruppe verwahrloster Punks an einem mäßig beleuchteten Platz auf und schnorrten mich nach einer Zigarette an. „Ey, haben SIE mal ne Fluppe!?“ ertönte aus einem der unrasierten Gesichter.