| Vorsicht, ein Trend geht um!* |
| Geschrieben von Imperator | |
| Mittwoch, 21. November 2007 | |
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Ein weiteres Schild, gleich um die Ecke, in der Wollenweberstraße macht endlich auf das in Zeiten des Gender-Mainstream-Gedankens verzerrte Familienbild der Gesellschaft aufmerksam. Als ob nur Frauen Hand in Hand mit Kindern durch die Straßen flanieren. Das können Männer doch auch oder gilt das dann gleich als pädophil? Na hoffentlich sieht das Frau Hermann nicht - sonst schreibt sie noch ein Manifest. Gendertrouble, schönes Wort – in Greifswald im Übrigen eine Partyveranstaltung. Systemumsturz oder doch nur schnödes Marketing? Doch nicht nur gesellschaftskritische Gedanken werden beim Verkehrsschild-Tagging verbreitet. Manchmal ist es auch nur die grenzenlose Freude. So geschehen im Sommer 2006 in der Klosestraße in Karlsruhe. Mit bemerkenswerter Hingabe wurde die Verehrung Miroslav Kloses während und nach der Fußball-WM zum Ausdruck gebracht. Schade, dass es in Rostock keinen Pagelsdorf-Weg, Rydlewicz -Allee oder Lange Straße gibt. Moment, die Lange Straße gibt es doch. Gehört da nicht Timo davor?
Einen unbeschadeten Weihnachtsmarktanfang wünscht, Dipl.-Imp. und die Kulturbande * geklaut von: Mediengruppe Telekommander – Trend Vorheriger BeitragOh du -(bitte beliebigen schlechten weihnachts-bezogenen Wortwitz einsetzen) ! Nächster Beitrag: Streik - Streiker - Counter Streik |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 21. November 2007 ) |

Protest kennt viele Formen. Eine Brandneue steckt noch in den Kinderschuhen. Das Verkehrsschild-Tagging, irgendwo zwischen traditionellem Gewerkschaftsbanner und Graffitikunst. Auch in Rostock ist dieser Trend angekommen, vielleicht sogar erfunden. So kann man in der östlichen Altstadt beobachten, wie sich etwa ein systemkritischer Tagger an dem Einbahnstraßenschild in der Pferdestraße vergangen hat. „Einbahnstraße Kapitalismus“ steht dort in schwarzen Lettern geschrieben. Ob der Verfasser weiß, dass, vorausgesetzt seine Vermutung sollte stimmen, es sich dann auch nicht mehr umkehren lässt, der Kapitalismus?