Was Frauen wollen - Potent, animalisch, gebildet
Geschrieben von Imperator   
Donnerstag, 13. Oktober 2005
Die Gesellschaft macht sich Gedanken über die Männerwelt, als gäbe es kein Welthunger und Celloulite. Einem Artikel zufolge, gilt der Mann seit einiger Zeit als das Rußland unter den Geschlechtern: "Sein Machtanspruch beruht nur noch darauf, dass er sich am in der Vergangenheit zusammengerafften Territorium festkrallt, und das einzige Produkt, das er auf dem Markt der Paarbeziehungen anbieten kann, sind natürliche Rohstoffe - Sperma und jene Form behaarter Körperlichkeit, auf die die meisten Frauen nicht verzichten möchten."

schalke.jpgWo früher noch der hirnlose Macho als Gottbild eines Idealmannes galt, ist es in den deprimierenden 80er der sensible Typ (vgl. Schalke-Fan). Möglichst introvertiert, damit er dem aufstrebenden und selbstbewussten Frauengeschlecht nicht im Wege steht. Und als das schöne, weibliche Geschlecht nicht mehr hinterm Herd, sondern in Striplokalen zu finden war, begann die langsame Angleichung.

Männer, die auf ihr Äußeres achten waren gefragt! Metrosexuell hieß das Zauberwort dermetrosexuell.jpg letzten Jahre. Das ist man, wenn man nicht genau weiß, ob man ein Mädchen oder ein Junge ist. (vgl. Tokio Hotel)Und wer erst jetzt auf diesen Zug aufgesprungen ist und sich die Fingernägel polieren lässt, dem sei gesagt: „Wieder falsch! Du bist out!"

Wie ich diesem äußerst amüsanten Artikel entlocken konnte, sind es heute wieder die Selbstbewussten, die in den Betten der Frauen landen! Die Emanzipation hat der Damenwelt nämlich übel mitgespielt, man sehnt sich wieder nach einer kräftigen Hand. Und die passende Bezeichnung ist selbstverständlich schon gefunden und in aller Munde: ÜBERSEXUELL – "Verglichen mit dem...

 in seiner eigenen Eitelkeit gefangenen Metrosexuellen, legt der Übersexuelle mehr Wert auf Beziehungen. Er ist kein Sensibelchen, aber auch kein Egomane. Er kleidet sich nicht gut, um uebersexuell.jpganderen zu gefallen, sondern weil es ihm gefällt, und er achtet dabei mehr auf einen überzeugenden persönlichen Stil, als den Moden hinterherzuhecheln. Er geht gern einkaufen, aber er tut es zielgerichtet, denn er hat Besseres zu tun, als sein Leben in Boutiquen zu vertrödeln. Er heißt George Clooney."

Und um Verwechselungen zu vermeiden, habe ich ein passendes Bild vorbereitet. (linker Hand)

Also im Grunde genommen hat die Kulturbande und deren treulose Forumnisten alles richtig gemacht. Potent, animalisch, gebildet! Wir können uns beglückwünschen!!!

Auf in den Kampf,

Der Imperator und das Schattenkabinett


Letzte Aktualisierung ( Freitag, 14. Oktober 2005 )