| Ich möchte doch bitten, Herr Imperator! |
| Geschrieben von Jule | |
| Dienstag, 3. Juli 2007 | |
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Dann möchte ich bemerken, dass die Killers ungefähr so britisch wie Leberspätzle sind, was man vielleicht schon an den großen Gesten und schlechten Bärten der Mitglieder bemerkt haben könnte. Und auch The Arcade Fire schlürfen lieber Ahornsirup, als Porridge, aber das nur nebenbei. Zu den Rakes lässt sich nicht viel hinzu fügen, da sie beim Hurricane nicht nur öde sondern auch erschreckend uncool waren und dazu noch mit einem Sänger nervten, der so viel Charme wie ein Brecheisen direkt in die Fresse hatte. Aber Bloc Party und Maximo Park (vor allem Letztere nie wirklich heimisch im Britpop, sondern eher im Indie/Artrock-Gefilde) mit diesen Heinis in eine Tabelle zu stecken ist doch sehr unfair. Und wo bleibt denn das viel größere Übel, amerikanische Bands, die vorgeben Britpop zu sein, wie etwa die unglaublich farblosen Films? Nein nein, einen ganzen Musikstil als tot zu deklarieren ist wohl etwas übertrieben, immerhin hab ich mich auch zurück gehalten, hiesige Musikphänomene zu Grabe zu tragen, versuchen doch immer noch Trainingsjacken-tragende Jugendliche mit coolem Seitenscheitel ihre im Sterben liegende Hamburger Schule am Leben zu erhalten, selbst wenn Tocotronic und Textvergewaltiger wie Hund am Strand alles daran geben, sie sang- leider jedoch nicht klanglos untergehen zu lassen. Ich verspreche interessante neue Bewegungen im britischen Sektor, auch wenn großartige Bands wie die Fratellis noch keinen neuen Impuls in die Musik pumpen, die Indietanzflächen machen sich bereit für die Maccabees und Larrikin Love und die Young Knifes und nicht zuletzt die wunderbaren Guillemots. Freut euch, denn es ist euch ein Britpop auferstanden! (Blasphemie hin oder her) Mein persönlicher Maccabees-Tanzliebling schon mal als youtube-Video : http://www.youtube.com/watch?v=Dvr8DGuw0cw Dies ist ein Update zu: Englands Ardennenoffensive Vorheriger BeitragOffline-Battle für Musiknerds!! Nächster Beitrag: Englands Ardennenoffensive |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 10. Juli 2007 ) |

Zunächst einmal kann ich, bis vor einiger Zeit noch auf der Insel verwachsen, nur sagen, dass sich die britische Musikszene nicht im Endstadium befindet, alle Freunde von lustigen Akzenten können sich also beruhigt zurück lehnen.