Konzertbericht: "Stavenhagen"
Geschrieben von Mastesy   
Mittwoch, 11. Februar 2004
Ja Leude - ein Bus voller Helden auf dem Weg nach Stavenhagen...
Once again it was time for great Rock`n`Roll, Schnucki!
Auf uns warteten 3 Bands: "Dainlaster", "Coogans Bluff" sowie "Dritte Wahl". Im Linienbus einer Rostocker Firma ging es gegen 18 Uhr los. "Partybus" stand passend vorne dran.
Gute Stimmung und lecker Pilssuppe oder wahlweise andere Konsumgüter, verhalfen uns zu einer angenehmen Hinfahrt. Ankunft in Stavenhagen und ab ins Tankhaus. Dem Namen entsprechend den Blutalkoholwert erhöht und smooth auf die 1. Band gewartet - "Dainlaster". Und ab...
3 Leute machen Deutschpunk. Nichts neues, klar! Vielleicht lag es an meiner erwartungsfrohen Haltung, dass mich "Dainlaster" stark periphär tangierten, jedenfalls konnte ich ihnen nichts abgewinnen. Keine besonderen Texte oder Akkordabfolgen, sorry net mein Fall...
Wobei hier zu sagen gilt, dass meine Ohren schon unzählige Bands dieses Genres aufnahmen.
Ok danach waren die "Bluffers" dran. Heavy Rock`n`Roll aus HRO. Die ersten 2, 3 Töne erklingen und der Mastesy ist nicht mehr zu halten. "Give it up for the masterman - it`s me..." dröhnt es aus den Boxen. Freako (Sänger der Gruppe, Anm. d. Red.) und seine Jungs sind gut drauf, was sich auch im Publikum niederschlägt. Drang zur Bühne, sowie rythmische Bewegungen zur Musik. Hier zeigt sich der Geschmack des Publikums, da der Großteil ohnehin wegen "DW" da ist, muss man schon was leideschaftlich, rockiges auftischen. Dies verstanden die "Bluffers" an diesem Abend auf alle Fälle besser. 2 Leckerlis gab es dann noch. Bei einem Titel sang Axl (seines Zeichens Sänger der Bongheads) mit. Klasse! Nette Überraschung! Und die Ohren der Stavenhagener-Tankhaus-Besucher durften ein geiles Drum-Solo von T.C. Porno (Drummer, wat sonst) hören.
Denn war der Hauptact des Samstagabends dran. Dritte Wahl, endlich sah ich sieh mal wieder live. Zuletzt beim "Force Attack 2000", lange was her. Wenn man auf etwas lange wartet wird es bekanntermaßen gut.
Tja, so war es dann auch Leude...
Sie kamen auf die Bühne und somit der Pogo der vorderen Reihen. Der Mastesy ab und an mitten drin. Deutschpunk einer 3er Combo vom Feinsten. Klasse Riffs, wunderbar zynisch oder ernste Texte der 1. Klasse. Dritte Wahl zählen ja nun zu den wenigen Rostocker Bands die `nen eigenen Hit anstimmen und das Punkerpublikum zur Extase bringen. Wie immer zog sich dieser rote Faden durchs gesamte Set. Ach, wat könnt ich schwelgen...
Zu "Millitär" (von der 1996er "Nimm drei", Anm. d. Red.) gabs denn noch `nen passendes Outfit samt Attitüde. Herrlich. Einer der mitgereisten Kumpel sang noch bei 2 Songs am Mic mit. Geil für ihn (langjähriger Fan) und geil für uns wenn dann aufgrund des hohen Alkpegels mal nicht jeder Ton saß (moin Jenz). Zum krönenden Abschluss kamen denn noch die "Bluffers "samt Axl auf die Bühne um zum Coversong "Highway to Hell" (AC/DC) mitzugrölen.
Geiler Abend.
Geiler Rausch.
Fast Einpennen auf der Rückfahrt im "Partybus".
Lasst die Rögge an EUER MASTESY