| The Sunshine Underground - Spiel mich auf der Indieparty! |
| Geschrieben von Jule | |
| Dienstag, 17. April 2007 | |
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Ist man nach diesen mordsmäßig guten Songs aufmerksam, so kommt in den folgenden Songs eine gewissen Ähnlichkeit zu so mancher Band auf, die man gar nicht erwartet hätte. Auch wenn die musikalischen Mittel eher am neu entdeckten Elektroindie (Indierave, wave?) der hiesigen Britpopcharts erinnern, mit ein wenig The Bravery hier, ein bisschen The Rapture da, wird es mit jedem Song offensichtlicher, dass The Sunshine Underground vielleicht auch ein Auge nach Amerika geworfen haben. Mit Songs wie "Commercial Breakdown" oder auch "Borders" könnte man nämlich fast meinen, The Killers hätten einen kleinen Bruder. Den von der Sorte, die immer aufgeschürfte Knie haben und alles nur schreiend sagen können. Wo jedoch the Killers ihren Songs und ach so guten Melodien manchmal etwas zu viel popgesüßtem Pathos aufdrücken, preschen the Sunshine Underground ungestüm und lärmend nach vorne und halten es krachend und tanzbar wie nichts. Nebenbei zaubern sie mit "Somebody's always getting in the way" sogar eine sanfte Indieperle hervor, die auch von "We are Scientists" komponiert hätte werden können. Zwar verliert das Album gen Ende ein wenig an Spritzigkeit und (uh, böses Wort) Catchiness, aber mit gut zwei Dritteln hervorragendem Liedgut dürfte das nicht weiter stören, reicht das Album doch allemal, um sich klatschend und Hüfte schwingend durch die MP3-Mixe der Nation zu tanzen. Was die Halbwertszeit von "Raise the Alarm" angeht, möchte ich mich jetzt noch nicht äußern, lieber lass ich diese charmant spröden Songs durch meine Boxen stampfen, als mich mit öder Physik rum zuschlagen... Musikvideo zu "Put you in your place": http://www.youtube.com/watch?v=x7tOPTm31tQ Und die obligatorische Myspace-Adresse : www.myspace.com/thesunshineunderground Vorheriger BeitragKennt keiner, gibt es nirgendwo und dennoch Jungs und Mädels, die müsst ihr haben! Nächster Beitrag: Anwärter für das Album des Jahres Pt. 1 |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. Mai 2007 ) |

Das Album beginnt mit gleich zwei Paukenschlägen Richtung Tanzfläche. Opener "Wake Up", der diesen treibenden Rhythmus hat, der sich fast von alleine tanzt, gefolgt von DEM Indiehit, wenn man mal nach mir geht, "Put you in your place", dessen funky Gitarre und rotzig hingeworfenen Lyrics wie Elektroschocks in die Gebeine gehen.