| Rugby in Rostock: Die Dierkower Elche |
| Geschrieben von Thomas | |
| Montag, 26. September 2005 | |
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Wer kennt diesen Sport schon in unseren Breitengraden? Und dennoch,
Rugby ist der drittpopulärste Sport der Welt. Nach der Fussball-WM
und den Olympischen Spielen ist die Rugby-WM das größte
Sportereignis überhaupt. Erstaunlich eigentlich, dass bei diesem
Bekanntheitsgrad deutsche 1. und 2. Ligaspieler unbezahlt spielen.
Ein Hoch auf unsere Fussball-Bonzen. Hierzulande sind Rugby-Vereine
weitgehend unbekannt sind, geschweige denn, dass irgend jemand überhaupt
die Regeln dieses Sports kennt. Nein! Rugby wird nicht wie American
Football gespielt! Aber zur genauen Unterscheidung gibt´s ja
Lexika... Im Folgenden sollen sich nun die Dierkower Elche vorstellen. Die Elche sind Rostocks und MV´s einzige Rugby-Mannschaft und zudem sehr erfolgreich. Trainer Heinrich Severin hat sich mal die Mühe gemacht, euch die Dierkower Elche etwas näher zu bringen: Die Dierkower Elche - Rugby im PSV Rostock
Im vergangenen Oktober konnten sich die Dierkower Elche über
zehn Jahre einigermaßen organisierten Rugbysport freuen. Dass
es diesen Grund zum Feiern überhaupt gab, ist zwei Dingen geschuldet:
einem unscheinbaren Aushang im Schulhaus des Albert-Schweitzer-Gymnasiums
zu Dierkow und der Hartnäckigkeit der Spielerinnen und Spieler,
die unserem Sport auch in schwierigen Zeiten, also meistens, treu
geblieben sind. Die ausgehenden 90er Jahre erlebten mehrere entschiedene Einschnitte bei den Elchen. Wir hatten keine Schülermannschaft mehr, unsere Mädels maßen sich außer Konkurrenz in der Bundesliga mit Mannschaften wie dem FC St. Pauli, dem Wiedenbrücker TV und dem DRC Hannover, Erfahrungen, die einen beträchtlichen Aderlass zur Folge hatten. Die Junio ren, ehemals Jugend, kassierten in der
Verbandsliga Berlin-Brandenburg eine Klatsche nach der anderen. Doch
da im weiteren Umkreis keine weitere Juniorenmannschaft existierte,
war das zunächst die einzige Möglichkeit, an einem Spielbetrieb
teilzunehmen. 1998 schlossen wir uns, der Not gehorchend, dem PSV
Rostock an, nachdem die Stadt auf unserem bis dato genutzten Platz
ein Ausweichquartier für ein Altenpflegeheim errichten ließ.
Mit der Gründung des Rugbyverbandes Schleswig-Holstein (RVSH)
1999, an der wir Dierkower Elche beteiligt waren, erschlossen sich
für die Junioren, später Männer, neue sportliche Perspektiven.
So wurde eine Verbandsliga ins Leben gerufen, in der wir zwei Mal
den Pokal gewannen, nämlich 1999 und 2000 und 2001 Meister wurden.
Mit der Saison 2001/2002 wurde
Seit 2002 haben wir wieder eine Jugendmannschaft, die ihre Kräfte
bisher mit der FT Adler Kiel und dem Hamburger RC gemessen und gezeigt
hat, dass viel Potential in ihr steckt. Und weil sie trotz aller Bescheidenheit
dazu gehört, sei hier eine Liste der Erfolge unserer Mannschaften
angefügt:
aus der Verbandsliga die Regionalliga
Schleswig-Holstein-Hamburg, und unseren Männern gelang 2003 wieder
der Pokalsieg. Für unsere Frauen war 1999 ebenfalls sehr wichtig,
weil sie beim TSV Leipzig-Wahren den Frauenpokal gewannen. Das Turnier
war die Initialzündung für einen geregelten Spielbetrieb,
erst in der Frauenliga Nord-Ost, später Regionalliga Nord-Ost.
In letzterer konnten sie 2000 und 2001 die Meisterschaft erringen.
1994 A-Schüler: Zweiter bei
den deutschen Schulmeisterschaften Heinrich Severin – Trainer der Dierkower
Elche
Also, wer Lust hat, Rugby zu spielen kann gerne zum Training der Elche kommen. Montags und Donnerstags wird 18-21Uhr auf dem Vereinsplatz an der Gehlsdorfer Schwimmhalle trainiert. Weitere Infos gibt´s auf der Homepage der Elche: www.dierkower-elche.de Danke sagt Thomas Vorheriger BeitragRugby: Ein kleines Regelwerk für alle Unwissenden |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. September 2005 ) |

Im vergangenen Oktober konnten sich die Dierkower Elche über
zehn Jahre einigermaßen organisierten Rugbysport freuen. Dass
es diesen Grund zum Feiern überhaupt gab, ist zwei Dingen geschuldet:
einem unscheinbaren Aushang im Schulhaus des Albert-Schweitzer-Gymnasiums
zu Dierkow und der Hartnäckigkeit der Spielerinnen und Spieler,
die unserem Sport auch in schwierigen Zeiten, also meistens, treu
geblieben sind.
ren, ehemals Jugend, kassierten in der
Verbandsliga Berlin-Brandenburg eine Klatsche nach der anderen. Doch
da im weiteren Umkreis keine weitere Juniorenmannschaft existierte,
war das zunächst die einzige Möglichkeit, an einem Spielbetrieb
teilzunehmen. 1998 schlossen wir uns, der Not gehorchend, dem PSV
Rostock an, nachdem die Stadt auf unserem bis dato genutzten Platz
ein Ausweichquartier für ein Altenpflegeheim errichten ließ.
aus der Verbandsliga die Regionalliga
Schleswig-Holstein-Hamburg, und unseren Männern gelang 2003 wieder
der Pokalsieg. Für unsere Frauen war 1999 ebenfalls sehr wichtig,
weil sie beim TSV Leipzig-Wahren den Frauenpokal gewannen. Das Turnier
war die Initialzündung für einen geregelten Spielbetrieb,
erst in der Frauenliga Nord-Ost, später Regionalliga Nord-Ost.
In letzterer konnten sie 2000 und 2001 die Meisterschaft erringen.